Unser Programm von Oktober bis Dezember

Unser aktuelles Programm

      • Montag, 14. Dezember 2015 –  19:00 Uhr im Bockenheimer Bürgertreff,
        Schwälmer Straße 28 (Kurfürsten Platz), Clubraum 3
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        Henriette Amalie von Anhalt-Dessau (1720-1793) war eine leidenschaftlicher Sammlerin von Gemälden, Graphiken, Plastiken und Kleinplastiken, Mineralien,  Konchylien, Münzen und Medaillen. Sie verfügte, dass alle ihre Sammlungen, die sie als Einheit begriff, in die Amalie Stiftung in Dessau einfließen sollten. Henriette- Amalie  zählt zu den Letzten einer bestimmten Sammlungstradition des 17. und 18 Jahrhunderts, die vor allem in den Niederlanden verbreitet war. Bildungsniveau und Bildungsanspruch stehen als Leitgedanken hinter ihren Sammlungen. Catharina Hero wird die Gemäldesammlung der Fürstin in Augenschein nehmen und sie als Kunstkennerin und -liebhaberin würdigen.
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        Wir würden uns sehr über Ihren Besuch freuen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
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      • Montag, 9. November 2015 –  19:00 Uhr im Bockenheimer Bürgertreff,
        Schwälmer Straße 28 (Kurfürsten Platz), Clubraum 3
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        Vortrag von Frau Desiree Spangenberg-Lindemann: Die Geschichte des Titania Kinos
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        Die Freunde Bockenheims e.V. laden zu einem Vortrag über die Geschichte des Titania Kinos in der Basaltstraße in Bockenheim ein. Vortragende ist Frau Desiree Spangenberg-Lindemann, die Enkelin des Kinobetreibers, die einen Teil ihrer Kindheit dort verbracht hat. Sie hat Bildmaterial zusammengetragen, um die interessante Geschichte des Gebäudes (ursprünglich Liederhalle) illustrieren zu können, das jahrzehntelang ein stadtbekanntes Kino war bis zum Ende im Jahr 1977. Untermalt wird der persönlich gehaltene Vortrag von musikalischen Einlagen auf der Geige, um die Atmosphäre aus der Frühzeit des Kinos, noch in der Stummfilmära, wiederzubeleben. Der Urenkel wird an dem Abend genau die Geige spielen, mit der der Großvater der Vortragenden einst die Stummfilme begleitet.

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        Wir würden uns sehr über Ihren Besuch freuen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Unser Programm von Juli bis September

Unser aktuelles Programm

      • Wir sagen DANKE!
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        Der Hessen-Shop hat uns seine Spendeneinnahmen vom Leipziger Straßenfest für den von ihnen verschenkten Apfelwein gestiftet! Es sind stolze 232,47 € zusammengekommen!
        Dafür möchten wir uns beim Hessen Shop und allen Spendern recht herzlich bedanken!
        logo-hessenshop_frankfurt_laden_ffm.
      • 15. Leipziger Straßenfest
        Samstag, 12. September 2015 – 10:30 – 17:30 Uhr auf dem Leipziger Straßenfest
        Die Freunde Bockenheims sind, wie in jedem Jahr,  wieder mit einem Info-Stand vor Oxfam vertreten. Wir würden uns freuen, wenn Sie bei uns vorbeischauen.
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      • 15. Leipziger Straßenfest
        Samstag, 12. September 2015 – um 15:00 Uhr, HessenShop, Leipziger Straße 59
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        Rundgang: Von Villen, Schlössern und Parkanlagen
        Ein Spaziergang mit Dore Struckmeier-Schubert –
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        Rohmerplatz, Kurfürstenplatz, von Bernus-Park, Landhaus Passavant mit Park, Hessenplatz – die Bockenheimer Grünanlagen haben eine interessante Geschichte und gehen teilweise auf Gärten und Parks ehemaliger Villen und sogar einer Schloßanlage zurück. Der Rundgang macht Geschichte anschaulich und informiert  über die einstigen Besitzer.
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        Treffpunkt:
        HessenShop, Leipziger Straße 49
        Anmeldung erbeten unter: Telefon 069 / 91318149 oder E-Mail info@hessen-shop.com
        Dauer:
        ca. 1,5 Stunden
        Unkostenbeitrag:
        5 Euro
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        Eine Veranstaltung von:logo-hessenshop_frankfurt_laden_ffm
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        Freunde Bockenheims e.V.
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      • Samstag, 5. September 2015 – 15:00 Uhr am Bockenheimer Friedhof,
        Wilhelm-Eppstein-Straße, Ecke Ginnheimer Landstrasse (am Wasserhäuschen)
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        Rundgang zu den Bockenheimer Wasserhäuschen
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        Hubert Glos, Stadtteilhistoriker, führt zu den drei Bockenheimer Wasserhäuschen: am Bockenheimer Friedhof, gegenüber der Frauenfriedenskirche und am Kurfürstenplatz. Unterwegs muss ein Fragebogen ausgefüllt werden.
        Darüber hinaus können Ansichtskarten der noch existierenden Wasserhäuschen aus der Kollektion von Herrn Glos käuflich erworben werdeb.
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        Treffpunkt: Bockenheimer Friedhof, Wilhelm-Eppstein-Straße, Ecke Ginnheimer Landstraße
        Dauer: ca. 3 Stunden
        Teilnahmegebühr: Keine
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        Um telefonische Anmeldung bitten wir unter 521074 (Frau Becker)
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      • Montag, 20. Juli 2015 –  19:00 Uhr im Bockenheimer Bürgertreff,
        Schwälmer Straße 28 (Kurfürsten Platz), Clubraum 3
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        Vortrag von Herrn Jens-Holger Jensen: Die Textorstraße
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        Straßen und Häuser sind Erinnerungsorte. Menschen kehren in Städte zurück, in denen sie geboren und aufgewachsen sind. Sie suchen dann nicht irgendeine Straße auf, sondern die, in der sie gelebt haben. In den Häusern spielte sich menschliche Geschichte ab, oft von der Wiege bis zur Bahre, Die Textorstraße in Sachsenhausen zählt zu solchen Straßen mit vielen kleinen Erinnerungsorten. Die Textorstraße, benannt nach Johann Wolfgang Textor, Reichs-, Stadt- und Gerichtsschultheiß und Kaiserlicher Rat. Jens-Holger Jensen, Günter Appel und Georg Becker sind Stadtteil-Historiker und stellten sich die Aufgabe, die Textorsraße näher zu betrachten. Mittels der Adressbücher von 1902-1975 hielten sie fest, wer in welchen Häusern wohnte. Damit war DAS TOR ZUR ÖFFENTLICCHEN GESCHICHTE geöffnet und die Recherchen begannen, daraus wurde eine reife Frucht, ein lesenswertes Buch:  Die Textorstraße. Geschichte und Geschichten.
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        Wir würden uns sehr über Ihren Besuch freuen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

 

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Unser Programm von April bis Juni

Unser aktuelles Programm

  • Montag, 22. Juni 2015 –  19:00 Uhr im Bockenheimer Bürgertreff,
    Schwälmer Straße 28 (Kurfürsten Platz), Clubraum 3
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    Vortrag von Ulrich Weiß, Mitglied der Freunde Bockenheims, berichtet über Zu Unrecht vergessene Bockenheimer: Wilhelm Grönke:
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    Wilhelm Grönke wurde Anfang Juli 1896 im Tessin geboren, kurz darauf zog die Familie nach Bockenheim in die Landgrafenstraße 16. Der Vater hatte eine Stelle bei der Stadt Frankfurt angenommen.
    Wilhelm absolvierte die Schule und wurde Mittelfeldspieler bei Rot-Weiss Frankfurt.
    Im Ersten Weltkrieg meldete er sich freiwillig, und wurde früh verwundet und mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Wegen seiner Verwundung wurde er zur Marine nach Wilhelmshaven versetzt. Zu Kriegsende, im November 1918, kehrte er nicht mehr zu seiner Einheit zurück, sondern blieb in Frankfurt und wurde Leiter des Marinesicherungsdienstes Frankfurt am Main.
    Diese Tätigkeit brachte ihm eine Anklage wegen Landesverrats ein, er verließ Deutschland 1924 und zog nach Straßburg und widmete sich der Jugendarbeit im Fußball und Rugby.
    Im Zweiten Weltkrieg nahm er am Widerstand gegen die Nazis in Südfrankreich teil, danach widmete er sich dem Wiederaufbau des Fußballsports im Saarland.
    Nach dem Zweiten Weltkrieg jagte er zusammen mit Serge und Beate Klarsfeld Klaus Barbie, den „Schlächter von Lyon“, bis dieser von einem französischen Gericht verurteilt werden konnte.
    1986 starb Wilhelm Grönke hochbetagt in Saarbrücken.
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    Wir würden uns sehr über Ihren Besuch freuen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
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  • Montag, 11. Mai 2015 –  19:00 Uhr im Bockenheimer Bürgertreff,
    Schwälmer Straße 28 (Kurfürsten Platz), Clubraum 3
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    Vortrag von Ulrich Weiß, Mitglied der Freunde Bockenheims, berichtet über:
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    Die Bockenheimer Husaren wurden 1902 nach Bonn verlegt, ihnen folgte das 2. Nassauische Feldartillerie-Regiment Nr. 63, das schon 1904 den Namen „Frankfurt“ erhielt. Bei den 63ern dienten viele Bockenheimer und zogen 1914 mit klingendem Spiel ins Feld, darunter auch der Sohn des letzten Bockenheimer Bürgermeisters Dr. Adalbert Hengsberger. Viele kehrten nicht mehr zurück. Ein vom Bildhauer Urft geschaffenes Denkmal auf dem Rohmerplatz erinnert an sie, ihre Namen sind auf den Säulen des Kreuzgangs der Frauenfrieden-Kirche festgehalten. Bockenheim, ein bevölkerungsreicher Stadtteil – 1925 lebten hier 44.167 Menschen – litt gleich nach dem Krieg unter Wohnraumnot. Andere soziale Probleme kamen hinzu. Die Dernbacher Schwestern leisteten vorbildliche soziale Arbeit.
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    Wir würden uns sehr über Ihren Besuch freuen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
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  • Samstag, 18. April 2015 – Stadtteil-Spaziergang
    14:00 Uhr: U-Bahnabgang am Kirchplatz

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    Die Freunde Bockenheims e. V. freuen sich, zu einem Stadtteil-Spaziergang einladen zu dürfen, der vom Nachbarschaftszentrum Ostend in Kooperation mit der Kunstgesellschaft veranstaltet wird und den Herr Joachim Prenzel, Stadtteilführer im Ostend, leiten wird. Dabei geht es um ein „politisches“ Denkmal, den „Hammering Man“ am Hülya-Platz, einer mannshohen Eisenskulptur, die einen Menschen zeigt, der ein Hakenkreuz zerschlägt und die an den „Hammering Man“ am Messegelände erinnert. Diese Skulptur wurde durch Vandalismus zerstört. Heute steht an ihrer Stelle eine Holzfigur gleicher Gestaltung, die am 20. Jahrestages des Brandanschlags in Solingen 1993 von einer Bürgerinitiative gestiftet wurde . Ganz anderer Art in der Gestaltung aus Stein ist das von Oscar Ufert (1876-1952) geschaffene Mahnmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs am Rohmerplatz, dessen Restaurierung nach längerer Debatte in den politischen Gremien verworfen wurde. Erläuterungen zur Entwicklung Bockenheims als Industriestandort im 19. und 20. Jahrhundert runden den Spaziergang ab.
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    Unkostenbeitrag: 2,00 € pro Person (für Inhaber des Kulturpasses 1,00 €)

    Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
    Nähere Informationen bei Herrn Prenzel, Telefon 44 07 02
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  • Dienstag, 14. April 2015 – Frankfurt liest ein Buch
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    18:00 Uhr: Hessen Shop, Leipziger Straße 49
    Stolpersteine in Bockenheim
    Gang zu den Wohnadressen ehemaliger jüdischer Mitbürger mit Dore Struckmeier-Schubert
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    19:30 Uhr: Markuskirche, Zentrum der Verkündigung, Markgrafenstraße 14
    Lesung und Musik
    Mirjam Pressler: „Grüße und Küsse an alle – Die Geschichte der Familie von Anne Frank“
    gelesen von Dore Struckmeier-Schubert
    Lieder von Felicitas Kukuck zu Gedichten von Selma Meerbaum-Eisinger
    Christa Kirschbaum (Gesang), Thomas Wilhelm (Klavier)
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    Eintritt: Einzeln 5,- Euro, kombiniert 8,- Euro
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    Eine Veranstaltung von:logo-hessenshop_frankfurt_laden_ffm
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    Freunde Bockenheims e.V. und Zentrum der Verkündigung

Jahreshauptversammlung

in der Jahreshauptversammlung vom 23. Februar 2015 wurde ein neuer Vorstand für 3 Jahre gewählt. Der neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Friedhelm Buchholz M.A.
Stellvertretender Vorsitzender: Horst Ohler
Schriftführerin: Hannelore Becker
Kassiererin: Annette Dilly

Vertretungsberechtigt gerichtlich und außergerichtlich sind:
Herr Friedhelm Buchholz M.A.
Herr Horst Ohler

Ausgeschieden aus dem Vorstand sind:
Frau Monika Esch-Leonhardt als Schriftführerin
Herr Dr. Helmut Schubert als Kassierer

Außerdem haben die Freunde Bockenheims die Gemeinnützigkeit für weitere 3 Jahre zuerkannt bekommen.

Siehe auch: Vorstand

Unser Programm von Januar bis März

Unser aktuelles Programm

  • Montag, 23. März 2015 – 19:00 Uhr im Bockenheimer Bürgertreff,
    Schwälmer Straße 28 (Kurfürsten Platz), Clubraum 3
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    Lesung: Frau Petra Bonavita aus ihrem neuen Buch
    „Quäker als Retter:….im Frankfurt der NS-Zeit“
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    Die Quäker sind eine christliche Religionsgemeinschaft, die in der Mitte des 17. Jahrhunderts in England entstand. Die erste humanitäre Hilfe auf deutschem Boden organisierten die britischen Mitglieder der „Religious Society of Friends“ nach dem I. Weltkrieg und sie ist vielen Menschen als Quäkerspeisung in Erinnerung geblieben. In den anschließenden Jahren versuchten sie in zahlreichen Versammlungen ihr Anliegen, Frieden und Versöhnung zu stiften, zu vermitteln. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 trat ihre religiös geleitete humanitäre Botschaft erneut in den Hintergrund. In Ihrem Vortrag berichtet Petra Bonavita über diese außergewöhnliche Hilfe durch die kleine Frankfurter Quäker-Gruppe in Zusammenarbeit mit ihren internationalen Freunden in Großbritannien und den USA.
    1947 begann die Planung eines Nachbarschaftsheimes in Frankfurt Bockenheim am Rohmerplatz und wurde im selben Jahr fertiggestellt.
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    Wir würden uns sehr über Ihren Besuch freuen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
    Das Buch (288 Seiten) kann im Anschluss der Veranstaltung erworben werden.
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  • Montag, 26. Januar 2015 – 19:00 Uhr im Bockenheimer Bürgertreff,
    Schwälmer Straße 28 (Kurfürsten Platz), Clubraum 3
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    Buchpräsentation der Freunde Bockenheims e.V. – Verein für Ortsgeschichte:
    Die Browns, eine Bockenheimer Familie
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    Martin Brown war ein rechtschaffener, fleißiger Mann mit feinen Umgangsformen. Seine schwarze Hautfarbe wurde ihm im Dritten Reich zum Verhängnis.
    Er stammte mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Liberia und ist vermutlich als kleiner Junge von einem Bankier nach Berlin „mitgebracht“ worden. Später arbeitete er dann in den Opel-Werken in Rüsselsheim, schließlich als Chauffeur in Frankfurt-Bockenheim. Er heiratete die 1900 geborene  Paula Mogk. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor. Die Familie lebte zeitweilig in Bockenheim in der Marburger Straße 9 und anderen Bockenheimer Adressen.  Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten, 1933, begann das Schicksal der Familie. Mit den Rassegesetzen von 1935 setzte die systematische rassische Verfolgung ein. Dazu gehörte auch die Familie Brown.
    Am 18. Juni 1938 ging Paula Brown zum Fürsorgeamt und bat um eine kleine Erhöhung der wöchentlichen Unterstützung. Während sie wartete, um den Direktor selbst sprechen zu können, wurde ihr Mann von der Gestapo zum Verhör abgeholt und ist dabei brutal misshandelt worden. An den Folgen der Misshandlung starb Martin Brown 1940, zwei Jahre später.
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    Um Martin Brown dem Vergessen zu entreißen, ließen die Freunde Bockenheims einen Stolperstein in der Marburger Straße vor Haus Nr. 9 setzen. Eva Massingue M.A und Friedhelm Buchholz M.A. stellen die in der Reihe „Bockenheimer Geschichtsblätter“ erschienene und mit Unterstützung der Stadt Frankfurt am Main gedruckte Schrift vor.
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    Wir würden uns sehr über Ihren Besuch freuen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.
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    Die neue Publikation (60 Seiten mit vielen Dokumenten und Fotos) ist an diesem Abend erhältlich. Danach in allen einschlägigen Bockenheimer Buchhandlungen und bei dem Vorsitzendenden der Freunde Bockenheims Friedhelm Buchholz, 60486 Frankfurt, Homburger Straße 26, Tel.: 069-704667.